Bachensemble Luzern

Ursprung für die Gründung des Bachensembles Luzern war die Idee, die rund 200 Kantaten von Johann Sebastian Bach zur Aufführung zu bringen. Die Idee stammt von dem Luzerner Dirigenten und Organisten Franz Schaffner, der zum damaligen Zeitpunkt (1980) erst 27 Jahre alt war. Er leitet das Projekt bis heute.

Seit der ersten Aufführung 1981 finden die Konzerte einem jährlichen Zyklus von vier Veranstaltungen statt und werden jeweils einem Thema unterstellt. Hinzu kommen regelmäßige Weihnachtskonzerte.

Das Luzerner Ensemble gliedert sich in einen Chor und ein Orchester. Der Chor besteht aus musikalisch kompetenten Amateuren, das Orchester setzt sich aus professionellen Musikern und Laien zusammen. Seine Größe wird bestimmt durch das jeweilig aufzuführende Werk.

Neben den Kantaten spielt das Ensemble aber auch Kammermusik und Stücke für Tasteninstrumente von Bach sowie Musik aus dem zeitgenössischen, barocken Umfeld des Komponisten, beispielsweise Werke seiner Söhne. Bis heute sind auf diese Weise rund 140 Kantaten, über 80 Instrumental- und Vokalwerke von Bach sowie über 100 Kompositionen anderer Musiker aufgeführt worden. Eine beeindruckende Bilanz.

Im Zentrum des Jahresprogramms für 2012 stehen die vier sogenannten „Lutheranischen Messen“, begleitet von fünf Motetten Bachs und den vier Hornkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart. Anfang März wurden bereits die Messe A-Dur, die Motette „Jesu, meine Freude“ und Mozarts Hornkonzert D-Dur (KV 412) vorgestellt. Im Juni folgen die Messe G-Dur, die Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ sowie Mozarts Hornkonzert Es-Dur (KV 417), im September die Messe g-Moll, „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“, das Hornkonzert KV 447 ebenfalls in Es-Dur. Unterbrochen wird die Reihe im November von einem Kammerkonzert mit Werken von Bach und Telemann. Es spielt das Quartett des Ensembles. Zum Jahresabschluss am 23. Dezember wird die Messe F-Dur zu hören sein, dann begleitet von zwei Motetten und dem letzten Hornkonzert von Mozart.